Was bedeutet OBD ?

OBD ist die Abkürzung von On Board Diagnose, gemeint ist ein im Fahrzeug integriertes Diagnose-System. OBD-2 oder OBD-II steht für ein OBD-System der zweiten Entwicklungsstufe. Um die durch den Fahrzeugverkehr steigende Luftverschmutzung in den Ballungszentren Los Angeles und San Francisco zu reduzieren, führte die zustände Behörde im US-Bundesstaat Kalifornien bereits in 1988 für Benzin-Fahrzeuge verschärfte Emissionsgrenzwerte mit der Forderung einer zusätzlichen Selbstüberwachung der Fahrzeuge ein. Die anderen US-Staaten übernahmen diese Regelungen 1994. In 1996 trat in allen amerikanischen Bundesstaaten OBD-2 in Kraft mit einer weiteren Absenkung der Grenzwerte. In Europa wurde OBD-2 ab 2001 als OBD oder EOBD in etwa übernommen.

 

Hat mein Fahrzeug OBD ?

In den USA ist für alle Neufahrzeuge ab dem 1. Januar 1996 OBD-2 vorgeschrieben. Das heißt, daß auch Fahrzeuge für den amerikanischen Markt mit Baujahr 1995 bereits OBD-2 haben können. In der EU ist für Neufahrzeuge mit Otto-Motor ab 1. Januar 2001 mit der EURO-3 Norm OBD-2, hier EOBD genannt, eingeführt worden. Für Pkw-Dieselfahrzeuge wurde EOBD am 1. Januar 2003 eingeführt und für Lkw erst am 1. Januar 2005. Auch hier gilt, daß Fahrzeuge mit Baujahr vor diesem Termin schon OBD haben können.

Bei Benzinern ist ein Anhaltspunkt das Vorhandensein von 2 Lambdasonden, eine vor und eine nach dem Kat. Außerdem ist dann im Fahrzeugschein Euro 3 oder Euro 4 (D4) eingetragen und die Schlüsselnummer zu 1) (alter Fahrezeugschein) endet mit dem Zifferpaar 44, 45, 46, 53, 54, 55, 62, 63 oder 64. Beim neuen Fahrzeugschein sind die Schlüsselnummer unter Feld 14.1 (letzten beiden Ziffern) zu finden.

 

Quelle: http://www.obd-2.de/